Perfektes Timing – Zur rechten Zeit am richtigen Ort

  • Pünktlichkeit oder sogar besser „überpünktlich“ am ersten Arbeitstag ist ein absolutes Muss.
  • Fahre etwas früher zu deinem neuen Arbeitsplatz, um ein Gefühl für die Dauer der Anreise zu bekommen.
  • Denke daran, dich zu informieren bei wem du dich melden bzw. wo genau du dich einfinden sollst.

Miteinander – aber wie? Zwischenmenschliche Hürden an den ersten Tagen

  • Wenn du dich vorstellst, solltest du immer Vor- und Zunamen nennen.
  • Vorsicht im Umgang mit dem „du“-Wort! Auch wenn sich anscheinend alle duzen, solltest du zu Beginn beim „Sie“ bleiben und abwarten, bis dir das „du“ angeboten wird.
    • Dazu gibt es diese Regeln: Ältere bieten es Jüngeren an, Vorgesetzte ihren Mitarbeitern/-innen.
  • Wenn sich ein/e Kollege/-in nur mit Vornamen vorstellt, solltest du trotzdem den eigenen Vor- und Zunamen nennen.
  • Lerne die Namen und Aufgabenbereiche deiner Kollegen/-innen und Vorgesetzten kennen und präge dir die Gesichter zu den Namen ein.
  • Offenheit und Ehrlichkeit ist ganz wichtig. Nicht nur am ersten Tag!
    • Aber auch bei Offenheit solltest du gewisse Grenzen beachten, sei offen aber niemals beleidigend.
  • Höre aufmerksam zu und frage nach!
  • Vermeide überhebliche Erzählungen über die eigene Person oder Prahlerei.
  • ˆ-ˆ! Ein freundliches Lächeln bringt Sympathiepunkte.

Über Eifer & Übereifer – Eigeninitiative und Engagement

  • Bring dich von Anfang an ins Team ein.
  • Du solltest Aufgaben selbst erkennen und übernehmen, diese dann mit Freude bewältigen.
  • Aufgaben, die weniger Spaß machen, solltest du auch mit derselben Einstellung erledigen wie die anderen Tätigkeiten.
  • Sei dabei aber nicht übereifrig, deine Kollegen/Kolleginnen sollen nicht denken, dass du dich aufdrängst oder ihnen den Rang abläufst.
  • Lerne deine Abteilung kennen
    • Stell dich bei Kollegen/Kolleginnen vor.
    • Sprich über zukünftige Aufgaben.
    • Halte dich mit deinen Verbesserungsvorschlägen als „Neuling“ ein bisschen zurück.

Ungeschriebene Gesetze

  • Erkundige dich über
    • Offizielle Vorschriften
    • Betriebsvereinbarungen
    • Hausordnungen etc.
  • Beobachte die Rituale und Gepflogenheiten – also die „ungeschriebenen Gesetze“.

Aus Fehlern lernt man

  • Vergiss nicht, dass du als Anfänger eingestuft wirst, das heißt:
    • Es wird nicht erwartet, dass du alle Abläufe schon auswendig kannst.
    • Es wird nicht verlangt, die neuen Tätigkeiten bereits zu 100 Prozent zu bewältigen.
  • Wenn du Fehler machen solltest, nimm sie ernst und LERNE daraus!
  • Setz dich wegen eines Fehlers nicht unnötig unter Druck.
  • Um Fehler vorzubeugen, notiere dir sämtliche Dinge.

Feedback des Vorgesetzten

  • Frage nach einiger Zeit deinen Lehrbeauftragten um ein Feedback.
  • So kannst du dich besser einschätzen.
  • Nutze diese Gelegenheit um deine Leistung zu verbessern und nimm dir jede Kritik zu Herzen.